AH Senioren Verein

Erster Turniersieg und Heimturnier voraus: Erfolgreiche Tage für die Walking Footballer

Die Walking-Football-Mannschaft der SG Balve/Garbeck hat am Samstag (20. Juni) das Turnier um den Waldemar-Schlesiger-Cup in Bergkamen-Rünthe gewonnen. Es war der erste Turniersieg, seitdem das Team im Mai 2023 gegründet worden ist.

Die SG startete bei brütender Hitze mit zwei Unentschieden ins Turnier: Gegen den TuS Anröchte gab es ein 1:1 gegen die Gelsenkirchener Mannschaft des SuS Beckhausen ein 2:2, was nach einer 2:0-Führung ärgerlich war. Danach hatte sich das Team der SG aber besser gefunden, was in einem 3:1-Sieg über die Walking Pirates aus Resse (Gelsenkirchen) zum Ausdruck kam. Und gegen den ärgsten Konkurrenten um den Turniersieg, den SVE Heessen, schoss die SG sogar einen ungefährdeten 4:1-Sieg heraus.

In ihrem letzten Spiel gegen die Gastgeber von SuS Rünthe musste die SG zunächst einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Nach einer taktischen Umstellung gelang es ihr aber, das Spiel zu drehen. So ging sie am Ende als 3:2-Sieger vom Platz. Weil SVE Hessen im letzten Turnierspiel gegen TuS Anröchte nicht den zum Turniersieg benötigten Dreier einfahren konnte, sondern sogar mit 0:3 unterlag, war Gewinn des Siegerpokals für die SG Balve/Garbeck perfekt.

Die Tore für die SG erzielten Burkhard Mertens (7), Martin Terbrüggen (3), Andreas Hölzel (2) und Munir Adilovic (1). Außerdem kamen Dieter Heck, Volker Griese, Rainer Budde, Udo Kunze, Jörg Keßel und Rudi Schulte-Schmale zum Einsatz.

Am Samstag, 27. Juni, ist die SG selbst Gastgeber eines Walking-Football-Turniers. Ab 14 Uhr rollt der Ball dann auf dem Sportplatz Am Holloh. Das Turnier bietet eine gute Gelegenheit, diese entschleunigte Fußball-Variante, einmal kennenzulernen. Beim Walking Football ist Laufen verboten – alle Spieler müssen sich gehend fortbewegen. Das Spiel eignet sich besonders für ältere Menschen ab etwa 50 Jahren, die Fußball lieben, aber körperliche Einschränkungen haben oder nach Verletzungen und Operationen wieder aktiv werden wollen. Es verbindet moderates Training mit sozialem Miteinander und macht den Fußballsport für Generationen zugänglich, die auf dem normalen Spielfeld nicht mehr mitmischen könnten.