Aufstiegstraum, Mannschaftsgefühl und klare Worte: Timo Collard gibt im Interview ehrliche Einblicke in seine Motivation, seine Sicht auf die SG Balve/Garbeck und das besondere Miteinander innerhalb der Mannschaft.
Was motiviert dich an Spieltagen am meisten – noch bevor du den Platz betrittst?
Timo: Grundsätzlich möchte man natürlich immer gewinnen oder – je nach Ausgangssituation – zumindest punkten und für die Mannschaft alles geben. In diesem Jahr ist die Motivation aber auf einem noch höheren Level, da wir die realistische Chance haben, mit einer sehr starken Mannschaft aufzusteigen.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen die SG dorthin bringen, wo sie mindestens hingehört – in die Kreisliga A. Dazu möchte ich als Spieler meinen Beitrag leisten.
Was hast du durch den Fußball gelernt, das dir auch abseits des Platzes hilft?
Timo: Der Fußball hält mich dank unserer „jungen Wilden“ regelmäßig mit Updates zur aktuellen Jugendsprache auf dem Laufenden – in meinem Alter wird man ja gerne schon mal als „Onkel“ bezeichnet.
Mit etwas Abstand betrachtet nimmt man vor allem mit, dass Menschen aus allen Altersklassen, Berufsständen, Nationalitäten und mit ganz unterschiedlichen Hintergründen durch den Fußball eine richtig gute gemeinsame Zeit haben können.
Dass einen die Basics des Mannschaftssports wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen und Rollenverständnis auch persönlich prägen, lässt sich nicht wegdiskutieren.
Was unterscheidet die SG Balve/Garbeck von anderen Vereinen, die du kennst?
Timo: Im Seniorenbereich definitiv die Loyalität der Spieler und die starke Verbundenheit zum Verein. Der Großteil der Mannschaft wurde in der eigenen Jugend ausgebildet oder hat einen engen Bezug zur SG.
In meiner gesamten Zeit hat hier ganz sicher niemand wegen des Geldes gespielt – was bei anderen Vereinen im Umkreis durchaus vorkommen kann.
Dazu kommt das Durchhaltevermögen des Vereins: Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam einiges erlebt, zum Beispiel den Abstieg aus der Kreisliga A mit nur einem Punkt. Solche Erfahrungen härten ab und erden.
Was macht für dich ein gutes Mannschaftsgefühl aus?
Timo: In erster Linie, dass man gerne zum Training kommt – das ist nicht selbstverständlich. Wir haben aktuell eine Mannschaft mit angenehmen, lustigen Charakteren und ohne Quertreiber.
Auf dem Platz funktioniert vieles besser, wenn es in der Kabine passt, und das ist derzeit definitiv der Fall.
Coole Teamevents und die vielen Rückkehrer zu Saisonbeginn (Olli, TSS, Auge, Schwalli, Janis, Henni, Base) haben sich für mich fast wie ein Klassentreffen angefühlt. Dieses Gefühl hält bis heute an.
Auch die Neuzugänge wie Kevin zu Saisonbeginn sowie Gunner und Benni im Winter haben sich hervorragend integriert.
Lieber ein dreckiger Sieg oder ein gutes Spiel ohne Punkte – und warum?
Timo: Ganz klar: ein dreckiger Sieg. Umkämpfte Spiele, aus denen man als Sieger hervorgeht, machen deutlich mehr Spaß als ein eindeutiger Spielverlauf. Am Ende zählen nur die drei Punkte.
Ritual vor dem Spiel: Musik, Ruhe oder Action?
Timo: Beim Umziehen gerne laute Musik, ansonsten eher Ruhe. Jeder, der in den letzten Jahren mit mir zusammengespielt hat, weiß, dass Faszienrollen und -kugeln meine besten Freunde sind.
Fokus und Konzentration beim gemeinsamen Aufwärmen direkt vor dem Spiel sind aus meiner Sicht ein Schlüssel zum Erfolg. Wie wir uns dort mittlerweile gegenseitig pushen, habe ich in meinem bisherigen Fußballerleben so noch nicht erlebt.
Nach dem Spiel lieber Analyse oder Abschalten?
Timo: Ganz klar Analyse. Unabhängig vom Ergebnis beschäftigt mich das Spiel im Anschluss immer.
Ein erfolgreiches Spiel lässt man natürlich lieber Revue passieren, aber Niederlagen beschäftigen einen deutlich länger und verderben mindestens den Sonntagabend. Zum Glück sind Niederlagen in dieser Saison eher selten.
Warum lohnt es sich, Teil der SG Balve/Garbeck zu sein?
Timo: Die SG bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, Teil einer Gemeinschaft mit starken Charakteren zu sein, die auch in schlechten Zeiten zusammenhält.
Wir haben einen vergleichsweise jungen Vorstand, der den Verein modern führen und für die Zukunft aufstellen möchte.
Für Kinder und Jugendliche ist die SG ein gut organisierter Verein, in dem man sich persönlich weiterentwickeln und gemeinsam mit Freunden Sport treiben kann.
Seniorenspieler, Trainer und alle Beteiligten haben aktuell die Chance, eine neue, erfolgreiche Ära der SG Balve/Garbeck mitzugestalten – hoffentlich gekrönt vom Wiederaufstieg der ersten Mannschaft in die Kreisliga A.
Aufstiegstraum, Mannschaftsgefühl und klare Worte: Timo Collard gibt im Interview ehrliche Einblicke in seine Motivation, seine Sicht auf die SG Balve/Garbeck und das besondere Miteinander innerhalb der Mannschaft.
Was motiviert dich an Spieltagen am meisten – noch bevor du den Platz betrittst?
Timo: Grundsätzlich möchte man natürlich immer gewinnen oder – je nach Ausgangssituation – zumindest punkten und für die Mannschaft alles geben. In diesem Jahr ist die Motivation aber auf einem noch höheren Level, da wir die realistische Chance haben, mit einer sehr starken Mannschaft aufzusteigen.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen die SG dorthin bringen, wo sie mindestens hingehört – in die Kreisliga A. Dazu möchte ich als Spieler meinen Beitrag leisten.
Was hast du durch den Fußball gelernt, das dir auch abseits des Platzes hilft?
Timo: Der Fußball hält mich dank unserer „jungen Wilden“ regelmäßig mit Updates zur aktuellen Jugendsprache auf dem Laufenden – in meinem Alter wird man ja gerne schon mal als „Onkel“ bezeichnet.
Mit etwas Abstand betrachtet nimmt man vor allem mit, dass Menschen aus allen Altersklassen, Berufsständen, Nationalitäten und mit ganz unterschiedlichen Hintergründen durch den Fußball eine richtig gute gemeinsame Zeit haben können.
Dass einen die Basics des Mannschaftssports wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen und Rollenverständnis auch persönlich prägen, lässt sich nicht wegdiskutieren.
Was unterscheidet die SG Balve/Garbeck von anderen Vereinen, die du kennst?
Timo: Im Seniorenbereich definitiv die Loyalität der Spieler und die starke Verbundenheit zum Verein. Der Großteil der Mannschaft wurde in der eigenen Jugend ausgebildet oder hat einen engen Bezug zur SG.
In meiner gesamten Zeit hat hier ganz sicher niemand wegen des Geldes gespielt – was bei anderen Vereinen im Umkreis durchaus vorkommen kann.
Dazu kommt das Durchhaltevermögen des Vereins: Wir haben in den letzten Jahren gemeinsam einiges erlebt, zum Beispiel den Abstieg aus der Kreisliga A mit nur einem Punkt. Solche Erfahrungen härten ab und erden.
Was macht für dich ein gutes Mannschaftsgefühl aus?
Timo: In erster Linie, dass man gerne zum Training kommt – das ist nicht selbstverständlich. Wir haben aktuell eine Mannschaft mit angenehmen, lustigen Charakteren und ohne Quertreiber.
Auf dem Platz funktioniert vieles besser, wenn es in der Kabine passt, und das ist derzeit definitiv der Fall.
Coole Teamevents und die vielen Rückkehrer zu Saisonbeginn (Olli, TSS, Auge, Schwalli, Janis, Henni, Base) haben sich für mich fast wie ein Klassentreffen angefühlt. Dieses Gefühl hält bis heute an.
Auch die Neuzugänge wie Kevin zu Saisonbeginn sowie Gunner und Benni im Winter haben sich hervorragend integriert.
Lieber ein dreckiger Sieg oder ein gutes Spiel ohne Punkte – und warum?
Timo: Ganz klar: ein dreckiger Sieg. Umkämpfte Spiele, aus denen man als Sieger hervorgeht, machen deutlich mehr Spaß als ein eindeutiger Spielverlauf. Am Ende zählen nur die drei Punkte.
Ritual vor dem Spiel: Musik, Ruhe oder Action?
Timo: Beim Umziehen gerne laute Musik, ansonsten eher Ruhe. Jeder, der in den letzten Jahren mit mir zusammengespielt hat, weiß, dass Faszienrollen und -kugeln meine besten Freunde sind.
Fokus und Konzentration beim gemeinsamen Aufwärmen direkt vor dem Spiel sind aus meiner Sicht ein Schlüssel zum Erfolg. Wie wir uns dort mittlerweile gegenseitig pushen, habe ich in meinem bisherigen Fußballerleben so noch nicht erlebt.
Nach dem Spiel lieber Analyse oder Abschalten?
Timo: Ganz klar Analyse. Unabhängig vom Ergebnis beschäftigt mich das Spiel im Anschluss immer.
Ein erfolgreiches Spiel lässt man natürlich lieber Revue passieren, aber Niederlagen beschäftigen einen deutlich länger und verderben mindestens den Sonntagabend. Zum Glück sind Niederlagen in dieser Saison eher selten.
Warum lohnt es sich, Teil der SG Balve/Garbeck zu sein?
Timo: Die SG bietet ihren Mitgliedern die Möglichkeit, Teil einer Gemeinschaft mit starken Charakteren zu sein, die auch in schlechten Zeiten zusammenhält.
Wir haben einen vergleichsweise jungen Vorstand, der den Verein modern führen und für die Zukunft aufstellen möchte.
Für Kinder und Jugendliche ist die SG ein gut organisierter Verein, in dem man sich persönlich weiterentwickeln und gemeinsam mit Freunden Sport treiben kann.
Seniorenspieler, Trainer und alle Beteiligten haben aktuell die Chance, eine neue, erfolgreiche Ära der SG Balve/Garbeck mitzugestalten – hoffentlich gekrönt vom Wiederaufstieg der ersten Mannschaft in die Kreisliga A.