A-Jugend Verein

Drei Rollen, eine Leidenschaft: Louis Mihajlovic im Interview

Spieler, Schiedsrichter und Vereinsmensch: Louis Mihajlovic zeigt, wie vielseitig Engagement im Fußball sein kann. Im Interview spricht er über Motivation, Ehrenamt und die Leidenschaft für unsere SG.


Frage: Louis, du spielst aktuell in unserer A-Jugend. Was bedeutet dir das Fußballspielen im Verein – sowohl sportlich als auch persönlich?
Louis: Sportlich mag ich es, mich selbst an meine Grenzen zu bringen. Persönlich ist es einfach toll, mit den Teamkollegen Spaß am Fußball zu haben und gemeinsam Höhen und Tiefen zu erleben.


Frage: Neben dem Spielen bist du auch als Schiedsrichter aktiv. Am 28.09. pfeifst du sogar dein erstes Westfalenligaspiel als Assistent. Wie bist du dazu gekommen und was reizt dich am Schiedsrichter-Dasein?
Louis: Was mich am Schiedsrichtersein reizt, ist, den Fußball aus einer anderen Perspektive zu sehen. Es macht mir Spaß, Verantwortung zu übernehmen und den Kontakt mit allen Beteiligten zu haben. Dazu gekommen bin ich durch meinen Vater, der irgendwann meinte: „Ey Louis, hast du eigentlich Bock aufs Pfeifen?“ Ein paar Monate später hatte ich den Anwärter-Lehrgang absolviert – eine meiner besten sportlichen Entscheidungen.


Frage: Viele Jugendliche in deinem Alter konzentrieren sich nur auf das Spielen. Was motiviert dich, zusätzlich die Verantwortung als Schiedsrichter zu übernehmen?
Louis: Ich liebe es, Verantwortung zu übernehmen. Das Schiedsrichtersein fordert mich bei jedem Spiel aufs Neue, und es ist nicht vergleichbar mit anderen Aufgaben, die ich bisher hatte. Es macht Spaß, bringt Abwechslung – und langweilig wird es nie.


Frage: Du bist auch Teil unseres Social-Media-Teams und kümmerst dich besonders um den JSG-Jugend-Account. Warum ist dir die Außendarstellung so wichtig?
Louis: Zum einen habe ich einfach viel Spaß daran. Zum anderen hatte ich das Gefühl, dass die Arbeit unserer Trainer und die Leistungen unserer Spieler nicht genug gewürdigt wurden. Deshalb probiere ich gerade, unsere Posts noch professioneller zu gestalten. Mir ist wichtig, dass wir uns nach außen nicht als „Bauerntruppe“ präsentieren, sondern als Jugend, die genauso viel Qualität und Sorgfalt verdient.


Frage: Bei Arbeitseinsätzen oder Vereinsveranstaltungen packst du regelmäßig mit an. Was treibt dich dazu, dich auch abseits vom Platz so stark einzubringen?
Louis: Mein Vater hat mir das Ehrenamt in dieser Intensität vorgelebt. Seit ich denken kann, war er in SG-Klamotten unterwegs – als Trainer, Vater oder wie jetzt als Jugendkoordinator. Wir teilen die gleiche Leidenschaft fürs Ehrenamt. Ihm habe ich es zu verdanken, dass ich mich heute selbst melde, wenn Hilfe gebraucht wird. Und ganz ehrlich: Mir macht es einfach Spaß, anzupacken.


Frage: In deinem Alter ist so ein Engagement nicht selbstverständlich. Woher kommt dein Antrieb, „Arbeit zu sehen“ und Verantwortung zu übernehmen?
Louis: Ich kann nicht zusehen, wenn Aufgaben liegen bleiben, nur weil keiner sie machen will oder kann. Dann schaue ich, ob ich Zeit habe, und packe mit an – ohne lange zu warten.


Frage: Was war bisher dein schönster Moment bei uns im Verein – als Spieler, Schiedsrichter oder Helfer?
Louis: Das schönste Erlebnis war definitiv die Fahrt nach Düsseldorf mit der Jugend zum Spiel Fortuna Düsseldorf gegen den 1. FC Nürnberg. Das werde ich nie vergessen.


Frage: Was würdest du anderen Jugendlichen sagen, warum es sich lohnt, sich im Verein nicht nur sportlich, sondern auch ehrenamtlich einzubringen?
Louis: In erster Linie macht es Spaß. Man lernt viele Menschen kennen, die einem nicht nur im Sportlichen, sondern auch im Persönlichen weiterhelfen. Außerdem sammelt man Fähigkeiten, die einem überall im Leben nützlich sind.


Frage: Zum Schluss: Wenn du unseren Verein mit drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?
Louis: Freunde, Spaß, Ehrgeiz.


👉 Unterstützt unsere Jugend, seid bei den Spielen dabei und zeigt eure Wertschätzung für die Ehrenamtlichen, die unseren Verein lebendig halten!